Der Neubau von 1953


Bauarbeiten, Erika Schrader auf der Raupe


Neubau von August Schrader 1953


Tankwart Gotthelf Schulz auf der ersten Großtankstelle im Kreis Minden-Lübbecke


Anbau der Werkstatthalle 1955


Das Outfit der BP-Tankstelle Schrader seit 1975


Stefan im Shop von 1985


Der große Umbau 1998:

Der Abriss:
Das Dach fällt! Auch die Garagen und die alte Waschanlage müssen weichen.




Die neuen Tanks werden eingesetzt. Die freiwillige Feuerwehr ist angerückt, um die Tanks mit Wasser zu befüllen.




Auch im Innern nimmt die neue Tankstelle Formen an. Überall im Shop, im Lager und im Elektroraum wird gewerkelt.




Endlich fertig! Beste Stimmung bei der Neueröffnung im Oktober 1998.








Ostern 2002, die Mitarbeiter sind für jeden Scherz zu haben: bedient wurde im Osterhasen-Outfit.








2002 Errichtung einer Erdgastankanlage
in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Porta Westfalica




Zufriedene Gesichter bei der Eröffnung im April 2002. V.l. Friedrich Heine, Kersten Kerl, Lothar Ibrügger, Gregor Hachmeister.





















2004
Aus BP wird ARAL,
aus grün wird blau.







Juni 2009, es wird wieder gebaut. Ein neuer Tank für Autogas (LPG) wird eingelassen und schon nach drei Tagen kann getankt werden.





Doch noch ist nicht aller Tage Abend! Der nächste Umbau ist schon in Planung, um Ihnen einen noch umfangreicheren Service zu bieten, und um Ihnen den Aufenthalt bei ARAL-Schrader noch angenehmer zu gestalten
Und hier einige Momente aus unserer 50jährigen Geschichte:

Weit mehr als "nur" eine Tankstelle

Seit 1937 ist das Familienunternehmen Schrader am Hitzepohl ansässig / Zuverlässig und kundenfreundlich

Als auf Deutschlands Straßen Lloyd, Borgward, Goggo und DKW unterwegs waren, der Superkraftstoff mit hoher Klopffestigkeit in die Zapfsäulen kam und BP Deutschland mit dem Slogan "lhr guter Nachbar" einer der Marktführer in Sachen Benzin war, eröffneten August und Mimi Schrader ihre Tankstelle am Hitzepohl in Holzhausen. Seit Jahrzehnten gilt der Name Schrader als Begriff von Zuverlässigkeit, Kundenfreundlichkeit und Zukunftsorientierung.
Heute führt Gregor Hachmeister die Geschäfte der Eltern beziehungsweise Großeltern weiter.


Der Grundstock für das heutige Unternehmen wurde bereits 1937 gelegt. Auf eigenem Grundstück am Hitzepohl eröffneten August und Mimi Schrader ihr erstes Gewerbe. Waschmaschinen, Fahrräder, Motorräder und Nähmaschinen wurden verkauft und auch gewartet. Mit der Zunahme der Motorisierung kam auch ein Autohandel und Autovermietung dazu. August und Mimi Schrader arbeiteten manchmal Tag und Nacht, erfüllten Kundenwünsche auch zu später Abendstunde. Es dauerte nicht lange, bis sich der Betrieb immer weiter ausweitete. Rund zehn Angestellte verdienten schon bald ihr Brot bei Schraders. Heute erinnert sich Margret Hachmeister schmunzelnd daran, daß Mutter Mimi in der Werkstatt die in Einzelteilen angelieferten Fahrräder zusammenbaute, während der Vater als gelernter Mechaniker-Meister sich um Reparaturen kümmerte. In den Kriegsjahren lag der Betrieb still, denn auch August Schrader wurde eingezogen. 1946 kehrte er in seinen Heimatort zurück, machte die Firma wieder auf und führte auch noch Haushaltswaren in sein Angebot mit ein. Einer der Angestellten, Heinz Berg aus Möllbergen, war in seiner Freizeit begeisterter Grasbahnfahrer und wurde durch August Schrader, der großen technischen Sachverstand nicht nur im Kfz-Gewerbe besaß, in seiner Leidenschaft unterstützt.


1953 baute sich das Ehepaar Schrader eine Tankstelle mit Waschanlage, in der auch einige Reparaturen vorgenommen wurden. War anfangs nur eine Zapfpumpe vorhanden, so stellte August Schrader bald fest, daß der Straßenverkehr immer mehr zunahm, viele Portaner schon ein Auto besaßen. So wurde ein Jahr später gleich wieder vergrößert, eine zweite Zapfpumpe war unbedingt von Nöten. Der Betrieb machte sich über Holzhausens Grenzen einen Namen. Von Anfang an arbeiteten Schraders mit British Petroleum (BP) zusammen, auch heute noch hat die Firma einen Liefervertrag mit BP bzw. heute ARAL.


Ausschlaggebend für den Neubau 1998 war die Verschärfung der Umweltgesetze, durch die die Tankstellen mit zahlreichen Auflagen belegt sind. Wochenlang wurde gebaggert und gebuddelt, das Erdreich aufgerissen um die großen Benzin- und Dieseitanks zu versenken. Neue umweltgerechte Tanks, die elektronisch gesichert sind, befinden sich nun sicher im Untergrund. Eine flüssigkeitsundurchlässige Fahrbahnoberfläche und Gasrückführung an den modernen Zapfsäulen schonen die Umwelt. Sieben Zapfpunkte, die beidseitig genutzt werden können und an denen alle Zapfprodukte angeboten werden stehen den Kunden zur Verfügung.


Neu gebaut wurde auch eine Diesel-Hochleistungs-Satellitenanlage, an der Lkw von links und rechts betankt werden können. Pro Minute fließen so 150 Liter Kraftstoff durch die Anlage. Auch die Waschanlage wurde vollständig renoviert, nicht nur Pkw können sich dort vom Schmutz befreien, auch größere Fahrzeuge werden gründlich gereinigt. Als Novum gibt es nun eine elektronisch digital gesteuerte Luftprüfanlage für Pkw und Lkw, natürlich seperat getrennt.
Moderne SB-Staubsauger ergänzen das kundenfreundliche Angebot. Auch der lichtdurchflutete Shop präsentiert sich im neuen Outfit. Elf Mitarbeiter kümmern sich um das Wohl der Kundschaft. Neben den üblichen Artikeln wie Zeitungen, Tabakwaren und Süßigkeiten findet sich auch kleines Zubehör für Fahrzeuge, vom Scheibenwischer über Motorenöle bis hin zur Sicherung reicht die reichhaltige Angebotspalette.


Wir machen Ölwechsel, ersetzen beschädigte Glühbirnen und helfen auch bei Pannen und für viele Autofahrer, die am Hitzepohl auftanken, bleibt noch Zeit, ein wenig mit uns zu schnacken.